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„Heutzutage geht's überall nur um Sex, sowas hätt's früher nicht gegeben.“

: Video von Marina Sirtis in ihrer Rolle als Counselor Troi in Star Trek: The Next Generation. Sie steht in einer wallenden Art Tunika in einem Garten in der Abenddämmerung und sagt: „I am the goddess of empathy. Cast off your inhibitions and embrace love!“

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Wie gesagt, ich mach mir mein Reaction-Material jetzt einfach selbst.

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt weist in seinen „Corona-Regeln“ explizit darauf hin, dass man ihn bei Quarantäne nicht besuchen darf, und mehr muss man über dieses Land eigentlich nicht wissen.

Und weil der Versuch, das Setup auf Lochplatte zu löten, vorhin phänomenal daneben gegangen ist, bleibt der Scheiß jetzt so lange in dem Zustand bis ich nen Ersatz in KiCad gebaut habe. Da das meine erstes echtes PCB wird, kann das ne Weile dauern.

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Übelst pervers laute Klingel noch dazu. Dafür dass das ein 9-V-Piezo ist und er von nem 3,7-V-LiPo gespeist wird, Holla die Waldfee.

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Provisorische Klingel? Ja.
Funktionierende Klingel? Auch ja.

Ah, @Cyb3rrunn3r erwähnt noch „Huschdegutsel“ (mit zwei langen U). Ein „Gutsel“ ist ein Bonbon. „Huschdegutsel“ wird aber auch für Menschen verwendet, die (aktuell) viel husten. Gibt’s da ein hochdeutsches Äquivalent?

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Der Nachbar hat jetzt einen Subwoofer. Und ich damit auch.

„Junge!“ als informelle Anrede mit leicht aggressivem Unterton sagt da übrigens auch niemand, die entsprechende Vokabel ist eher „Longa!“ (also „Langer“). „Ahea, Longa, des gibts doch ned!“

(Zumindest in den 2000ern war das noch so. Sagt man noch „Longa“, Mannheim-Bubble?)

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Manchmal hört man es auch ohne das A am Anfang, und ganz selten wird es sogar auseinander gezogen. Ich hab mal „A fick disch hea!“ gehört. Das „hea“ am Ende heißt nicht „her“, sondern der Satz meint eher „Ach fick dich doch!“, oder auch „Ach fick dich, Junge!“

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Einigermaßen verwandt ist die Verwendung als ungläubiges „ach komm“, sowas wie „Ahea, des is doch ääfach“ („das ist doch einfach“) oder „Ahea, weesch des ned?“ („weißt du das nicht?“)

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Es kann allein stehen, als Ausruf, und ist dann vergleichbar mit einem empört-vorwurfsvoll-warnenden „Hey!“, also z.B. wenn man nen Radfahrer übersieht, jemandem auf den Fuß tritt oder der Hund in den Vorgarten kackt.

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Gibt’s in eurem Heimatdialekt etwas, das sich kaum in Hochdeutsch übersetzen lässt? In Mannheim gibt’s „ahea“ (Betonung auf der zweiten Silbe, „a-HEE-a“), und mir fällt allein schon das Umschreiben schwer.

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„Heeb disch feschd!“ hört man öfter Eltern zu ihren Kindern in der Tram („in da Schdrooßebooh“) sagen: „Halt dich fest!“

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Dementsprechend bitte „Haldemool!“ nicht mit „halt’s Maul“ verwechseln; stattdessen ist „halt mal bitte“ gemeint.

Der übliche Disclaimer, dass „heben“ synonym zu „halten“ verwendet wird, gilt auch hier. „Heebemool!“ bedeutet also das gleiche.

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„machschemool“ („machst du einmal“) ist ja mein Lieblingskonstrukt hier. Auch beliebt:

• „däädschemool“ („würdest du mal (bitte)“)
• „rudschemool“ („rutsch mal (bitte rüber)“)
• „Häddschemool ä Kipp?“ („Hättest du eine Zigarette?“)
• „Wingemool!“ („Wink doch mal!“)

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Englischunterricht in Mannheim.

»Alex, machschemool en Satz mit „by the way“?«

»Isch hob en Loch im Zooh un jetz duud ma’s Beiße weh!«

Also, nur damit wir uns nicht missverstehen. Da waren schon auch noch Tiere um die Augen drum herum.

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Mit ner roten Stirnlampe übers Feld spazieren bedeutet halt auch, dass die reflektierenden Tieraugen aussehen wie aus nem Horrorfilm.

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